Ohnmacht bei TH
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Lest und Staunt

Mädels am Rande des Zusammenbruchs

Mehr als 13 000 Fans bejubelten Teenie-Band Tokio Hotel in der Schleyerhalle - DRK musste 250 Mal Hilfe leisten

Stuttgart (yw) -  Bis vor einem Jahr war die Gruppe Tokio Hotel völlig unbekannt. Jetzt ist die Begeisterung blutjunger, meist weiblicher Fans kaum zu bändigen. Mehr als 13 000 kamen zum Konzert der Schülerband in die Schleyerhalle.

Fünf Stunden vor dem Konzert: Menschenmassen soweit das Auge reicht. Der Wasenplatz gegenüber der Schleyerhalle ist das Tokio-Hotel-Fan-Gebiet. Zahlreiche Menschen  vor allem pubertierende Mädchen stehen seit den frühen Morgenstunden hier. Ungeachtet den Minustemperaturen haben die Hartgesottenen in der Nacht von Freitag auf Samstag sogar mit Schlafsack und Iso-Matte auf dem Wasen campiert. Yeliz Beker, Alexandra Dautel, Claudia Schütz, Jessica Biehler aus Weinsberg und Jeniffer Koch aus Öhringen stehen seit 9 Uhr in der Masse. Trotz der Decken frieren wir, aber das ist uns egal. Wir sind die wahren Fans. Warum die Mädels das aushalten? Ganz einfach: Wir lieben sie. Wir finden ihre Musik super und die Einstellung zum Leben.  Benzheim, Backnang, Vaihingen, Endersbach und Bamberg, den Fans war kein Weg zu weit. Wir kommen fast um vor Müdigkeit und Kälte, aber für TH tun wir alles.
Die Faszination der Schülercombo ist schwer zu fassen. So schnell, wie Tokio Hotel schoss selten eine Newcomer-Band an die Spitze der Musikszene. Die Konzerte der vier schlacksigen Jungs aus Magdeburg sorgen für kreischende Mädchen. Im Mittelpunkt: die 16-jährigen Zwillingsbrüder Bill und Tom Kaulitz. Bill, der 50-Kilo-Bub mit Zungenpiercing, kajal-unterstrichenen Augen und zu Berge stehenden Haaren, ist der Sänger. Neuerdings ist seine Tolle allerdings eher mit der Frisur von Nena zu vergleichen. Sein Bruder Tom ist der Gitarrist und zahlreiche Mädels verlieben sich wegen seiner Dreadlocks in ihn. Georg und Gustav runden die Band ab. Die pubertierenden Jungs machen Deutschrock und die Mädels fallen ihnen scharenweise vor die Füße. Ein Grund, warum  in der Schleyerhalle besondere Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden: Wir haben den Einsatz so konzipiert, das wir gewappnet sind, sagt Ordnungsdienstleiter Thomas Plescia. Schon Stunden vor dem Konzert gibt es was zu tun. Manche Mädels versuchen echt alles. Selbst über die Baustelle der Porsche-Arena haben welche versucht, vorher reinzukommen.
Die Halle wird früher geöffnet als geplant. Punkt 16.30 Uhr werden die Fans vom Wasen etappenweise über die Brücke geleitet. Die Ersten, die an die Türe stürmen, werden vom Securitypersonal abgebremst. In den Gängen stehen alle fünf Meter drei Sicherheitsmitarbeiter: Langsam gehen, Mädels, ihr kommt alle rein.  200 Sicherheitsleute sind  in der Halle einsatzbereit.
Auch die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes sind auf die Hysterie vorbereitet: 70 Einsatzkräfte, darunter zwei Ärzte, zwei Rettungswagen, ein Krankenwagen sowie ein Verbandsplatz sind vor Ort. Kaum füllt sich der Innenraum, wird das erste Mädchen auf der Trage von den Sanitätern in die Aufwärmhalle gebracht und versorgt. Die Mädels sollen sich hier ein bisschen ausruhen, etwas trinken, sagt Einsatzleiter Matthias Jürgens. Blutdruck wird gemessen und der Puls kontrolliert. Sind die Mädels nicht zu beruhigen, greift der Notarzt ein.
Als Tokio Hotel die Bühne betritt ertönt ohrenbetäubendes Gekreische. Die Texte der Band erzählen von Sehnsüchten, erster Liebe, Scheidung  genau das richtige zum Beginn der Pubertät. Mit Absperrbändern werden die hysterischen Fans im Zaum gehalten. Aber die Girls sind schwer zu bremsen, es wird gedrückt und geschubst. Wenn Bänder und Geländer nicht mehr ausreichen, stellt sich das Securitypersonal wie eine Wand vor die Kreischenden. Wieder werden Mädchen aus der Masse gezogen. Bei den meisten ist der Kreislauf zusammengebrochen und viele haben hyperventiliert, sagt Jürgens. Stressig wurde es besonders in der zweiten Hälfte des Konzertes. Nach dem Konzert sind 250 Hilfeleistungen erbracht. Zwei Mädchen mussten mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus gebracht werden. Ein drittes, weil es die Beine wegen eines Sturzes nicht mehr spürte. Aber es hat sich herausgestellt, dass es nicht so schlimm war, wie es aussah, so Jürgens. Dennoch ist es die Bilanz, die der Einsatzleiter erwartet hat: Mit solch einer Einsatzzahl haben wir gerechnet. Aber wenn ich die Zahlen von den anderen Konzerten richtig im Kopf habe, waren es bei uns weniger Einsätze.






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Also hier mal einen Kommentar zu den Th-Hater: Warum lasst ihr die 4 Jungs nicht einfach in Ruhe. Sie machen eben ihre Musik und sehen halt so aus wie sies cool finden. Also lasst sie in Ruhe !!! Du bist der Kostenloser Counter
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Es wäre auch cool wenn ihr bei meiner Aktion mitmachen würdet, da im Moment auch noch nicht sehr viele mitgemacht haben....Also ich freue mich über jeden Eintrag.....
GB
 
Ich lösche alle GB Einträge die TH beleidigen oder etwas ähnliches..!! Also keinen Scheiß da rein schreiben!! Danke
 
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